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LAbg.a.D. Dr. Josef Brunmair: "Außer einigen Ausflüchten bisher nichts geschehen"
laumat.at/Matthias Lauber

LAbg.a.D. Dr. Josef Brunmair: "Außer einigen Ausflüchten bisher nichts geschehen"

Online seit 30.06.2012, aktualisiert am 24.02.2014 um 19:21 Uhr

Wels.

LAbg.a.D. Dr. Josef Brunmair fordert Diskussion um Präventionsautomaten für Heroinsüchtige

BZÖ Wels-Stadt forderte vor eineinhalb Monaten, dass sich die Verantwortlichen der Stadtpolitik dringend Gedanken machen sollen, ob das Aufstellen von Spritzenautomaten für Heroinsüchtige richtig sei und aus dem Vorfall Konsequenzen zu ziehen sind. Anlassfall war ein neunjähriger Schüler, welcher sich an einem Präventionsautomaten bedient hatte und mit den Utensilien für den Heroinkonsum nach Hause gekommen war. Seit dem Denkanstoß geschah fast nichts. Die Reaktionen seitens der Stadtpolitiker sowie dem Magistrat der Stadt Wels waren seither sehr dürftig.

"Außer einigen ideologisch gefärbten Ausflüchten und der Aussage eines Fraktionsobmannes einer Stadtpartei, dass er auch der Meinung sei, diese Form der Spritzenabgabe - samt weiteren Utensilien für den Heroinkonsum - sei rechtswidrig, ist zu unserem Entsetzen bisher nichts geschehen," so LAbg.a.D. Dr. Josef Brunmair. "Sollten diese Spritzenautomaten wirklich internationalen Standards entsprechen, möchten wir dennoch wissen, ob dieser ungehinderte Zugang mit dem geltenden Jugendschutzgesetz oder den Grundsätzen der Menschenrechte (Schutz von Kindern) vereinbar ist. Wir fordern dringend eine Diskussion zu dem Thema beispielsweise in Form eines runden Tisches," so LAbg.a.D. Dr. Josef Brunmair.

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von Matthias Lauber
am 30.06.2012 erstellt,
am 24.02.2014 um 19:21 zuletzt aktualisiert.