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vom 19.05.2026 14:05
Einsatz wegen Bedrohungslage vorerst mit der Stabsübung erklärt
Schwer bewaffnet: Größerer Polizeieinsatz im Rathaus in Wels-Innenstadt sorgte für Aufregung
Im Welser Rathaus ist es Dienstagvormittag zu eienm größeren Polizeieinsatz gekommen. Einen anfänglich kolpoltierten Zusammenhang mit einer Einsatzübung im zweiten Amtsgebäude soll es aber nicht geben.
Wels. Im Welser Rathaus ist es Dienstagvormittag zu eienm größeren Polizeieinsatz gekommen. Einen anfänglich kolpoltierten Zusammenhang mit einer Einsatzübung im zweiten Amtsgebäude soll es aber nicht geben.
Schwer bewaffnete Polizisten im und um das Rathaus am Stadtplatz in Wels-Innenstadt haben Mittwochvormittag für Aufsehen gesorgt. Zeitgleich wurde im Amtsgebäude Greif eine größere Übung abgehalten, vorerst wurde erklärt, dass es sich daher um keinen Realeinsatz handle. Wie sich dann aber rasch herausstelle, ist es im Rathaus offenbar doch zu einem echten Einsatz gekommen. Eine Frau soll bei einem Termin von einer Bedrohungslage berichtet haben. Die Polizei durchsuchte daraufhin schwerbewaffnet das Rathaus. Eine Gefahr für Unbeteiligte hat nicht bestanden beziehungsweise besteht nicht, wie die Polizei bestätigte.
"Eine Gefahr für Unbeteiligte hat nicht bestanden beziehungsweise besteht nicht."
Polizei Oberösterreich Presseauskunft
"Am Dienstag, 19. Mai 2026 kam es im Welser Rathaus zu einem Polizeieinsatz. Hintergrund war eine möglich Bedrohungslage bei der Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Wels. Konkret äußerte eine Kindesmutter bei einem Beratungsgespräch über eine Eheauflösung Gewaltvorwürfe gegen ihren Partner. Da die Mutter Angst hatte, von der Person verfolgt zu werden, wurden weitere Sicherheitsmaßnahmen gesetzt. Die bedrohte Mutter gab auch an, dass sie glaube, dass der Mann eine Gaspistole besitzen würde. Daraufhin wurde umgehend die Polizei alarmiert. Die Einsatzkräfte rückten mit mehreren Fahrzeugen und Schutzausrüstung an und durchsuchten die Räumlichkeiten. Dabei konnte keine verdächtige Person vorgefunden werden. Auch der Verdacht über den Besitz einer Gaspistole konnte bis dato nicht verifiziert werden. Die weiteren Ermittlungen werden vom Stadtpolizeikommando Wels geführt, die Familie wird in dieser Krisensituation weiter von der Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Wels unterstützt."
Stadt Wels Presseaussendung
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