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vom 14.05.2026 19:40
Nachbarn bemerkten ausgelösten Rauchwarnmelder
Einsatz verschlafen: Feuerwehr löscht verbranntes Essen im Ofenrohr einer Wohnung in Wels-Vogelweide
Die Feuerwehr und Kräfte der Polizei waren am Nachmittag des Christi Himmelfahrt-Feiertags bei einem gemeldeten Brandverdacht in einer Mehrparteienhauswohnung in Wels-Vogelweide im Einsatz.
Wels. Die Feuerwehr und Kräfte der Polizei waren am Nachmittag des Christi Himmelfahrt-Feiertags bei einem gemeldeten Brandverdacht in einer Mehrparteienhauswohnung in Wels-Vogelweide im Einsatz.
Die Einsatzkräfte der Polizei sowie der Feuerwehr wurden am Donnerstagnachmittag zu einem Brandverdacht in ein Mehrparteienwohnhaus im Welser Stadtteil Vogelweide alarmiert. In einer Wohnung piepste seit geraumer Zeit lautstark ein Rauchwarnmelder. Nachbarn alarmierten die Einsatzkräfte. Die Polizeikräfte sowie die eintreffenden Kräfte der Feuerwehr versuchten sich Zutritt zur Wohnung zu verschaffen, was dann über die Drehleiter und ein Fenster schließlich auch gelang. In einem zwischenzeitlich ausgeschalteten Ofenrohr befand sich verbranntes Kochgut, welches zu einer erheblichen Rauchentwicklung führte. Der Homemelder schlug daraufhin Alarm. In einem Nebenraum fanden die Einsatzkräfte dann den Wohnungsmieter, dieser hatte den Vorfall bis zum Wecken durch die Einsatzkräfte verschlafen. Er blieb unverletzt.
Vor dem Haus musste dann eine Frau vom Rettungsdienst versorgt werden, sie befand sich in einer psychischen Ausnahmesituation, mit dem Einsatz hatte der Zustand aber offenbar nichts zu tun, wie die Erhebungen durch die Polizei ergaben.
Der Heimstättenring war für die Dauer des Einsatzes im betroffenen Bereich durch die Einsatzkräfte blockiert.