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vom 18.04.2026 21:44

Mordermittlungen

Mordalarm in Eberschwang: 83-Jähriger soll offenbar pflegebedürftige Ehefrau (77) erschossen haben

In Eberschwang (Bezirk Ried im Innkreis) soll am Samstag ein 83-jähriger Mann seine pflegebedürftige 77-jährige Ehefrau erschossen haben. Der Mann wollte sich anschließend offenbar das Leben nehmen.

Mordalarm in Eberschwang: 83-Jähriger soll offenbar pflegebedürftige Ehefrau (77) erschossen haben
Pressefoto Scharinger/Daniel Scharinger
|

Matthias Lauber
Lokalredaktion

Heute, 18:45 Uhr

Lesezeit: 3 Minuten

Eberschwang. Wie die Polizei am Samstagabend berichtet, soll in Eberschwang (Bezirk Ried im Innkreis) am Samstag ein 83-jähriger Mann seine pflegebedürftige 77-jährige Ehefrau erschossen haben. Der Mann wollte sich anschließend offenbar das Leben nehmen.

"Ein 83-Jähriger aus dem Bezirk Ried im Innkreis holte am Abend des 17. April 2026 seine 77-jährige Ehefrau vom Pflegeheim ab und brachte sie nach Hause. In den Morgenstunden des 18. April 2026 dürfte der Mann seine Gattin mit einer Faustfeuerwaffe erschossen haben. Anschließend wollte er sich selber erschießen, was jedoch misslang. Vor der Tat hinterließ der 83-Jährige im Postkasten seiner Nachbarn ein Testament und einen handgeschriebenen Zettel, mit der Bitte, die Polizei zu verständigen. Als die Nachbarn kurz vor 10:00 Uhr Nachschau hielten, sahen sie den am Kopf stark blutenden 83-Jährigen in seinem Wohnhaus und verständigten sofort die Einsatzkräfte. Nach der Erstversorgung wurde der Mann in ein Linzer Krankenhaus gebracht. Bei der Durchsuchung des Einfamilienhauses fanden die ermittelnden Beamten am Esstisch sämtliche Dokumente und Testamente für die Verlassenschaft. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis wird der Mann, sobald es sein Gesundheitszustand zulassen sollte, in die Justizanstalt Ried im Innkreis eingeliefert."

Polizei Oberösterreich
Presseaussendung


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Pressefoto Scharinger/Daniel Scharinger

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Anmerkung zur Berichterstattung über sensible Ereignisse

Normalerweise berichtet laumat|at in Anlehnung an den Pressekodex nicht über Ereignisse mit (eventuellem/vermutlichem) Suizidhintergrund. Bei der Berichterstattung über Ereignisse mit Suizidhintergrund wird im Pressekodex grundsätzlich um Zurückhaltung ersucht, außer wenn es sich um ein Ereignis mit größeren Auswirkungen auf andere Personen oder einen Vorfall von größerem öffentlichen Interesse handelt.
Manchmal kann es auch vorkommen, dass es zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht klar war, ob beziehungsweise dass ein Suizidhintergrund vorgelegen ist.
Solltest du selbst von Suizidgedanken betroffen sein, lass dir bitte umgehend helfen!
Folgend findest du Notrufnummern, Chatmöglichkeiten und Webseiten, wo falls notwendig auch rund um die Uhr Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, die dir gerne helfen, beziehungsweise dir Hilfe zukommen lassen, zu finden sind.


Notrufnummern

Rettung
144
Krisenhilfe Oberösterreich
+43 732 2177
Telefonseelsorge Österreich
142
SALAM-Telefonseelsorge vorrangig für Musliminnen und Muslime
+43 800 999 179 (Montag, 16:00 bis 19:00 Uhr; Dienstag, 14:00 bis 17:00 Uhr; Donnerstag, 09:00 bis 13:00 Uhr)
Ö3 Kummernummer
+43 116 123 (16:00 bis 00:00 Uhr)
Rat auf Draht für Kinder und Jugendliche
147
Kindernotruf für Kinder
+43 800 567 567


Helpchat

Telefonseelsorge Österreich
https://onlineberatung-telefonseelsorge.at (16:00 bis 23:00 Uhr)
Krisenhilfe Oberösterreich
https://chat.beratung-krisenhilfeooe.at (Montag bis Freitag, 18:00 bis 21:00 Uhr)
Rat auf Draht für Kinder und Jugendliche
https://www.rataufdraht.at/chatberatung (Montag, Dienstag, Freitag, ausgenommen feiertags, 18:00 bis 19:00 Uhr; Mittwoch und Donnerstag, ausgenommen feiertags, 18:00 bis 20:00 Uhr)


Hilfesangebote

Rotes Kreuz Oberösterreich
https://www.roteskreuz.at/oberoesterreich/
Krisenhilfe Oberösterreich
www.krisenhilfeooe.at
Telefonseelsorge Österreich
www.telefonseelsorge.at
Ö3 Kummernummer
oe3.orf.at
Rat auf Draht für Kinder und Jugendliche
www.rataufdraht.at
bittelebe.at für Kinder und Jugendliche
www.bittelebe.at



Anmerkung zur Berichterstattung über Gewalttaten

Solltest du selbst von Gewalt betroffen sein, oder bemerkt haben, dass du selbst gewalttätig bist, lass dir bitte umgehend helfen!
Folgend findest du Notrufnummern, Chatmöglichkeiten und Webseiten, wo falls notwendig auch rund um die Uhr Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, die dir gerne helfen, beziehungsweise dir Hilfe zukommen lassen, zu finden sind.


Notrufnummern

Polizei
133
Gewaltschutzzentrum Oberösterreich
+43 732 607760
Frauenhelpline
+43 800 222 555
Männernotruf
+43 800 246 247
Männerinfo Krisenhelpline
+43 800 400 777
Opfernotruf
+43 800 112 112 (werktags, 08:00 bis 20:00 Uhr)
Rat auf Draht für Kinder- und Jugendliche
147
Kindernotruf für Kinder
+43 800 567 567


Notrufnummer für Gehörlose

Polizei
+43 800 133 133


Helpchat

Halt der Gewalt für Frauen und Mädchen
https://www.haltdergewalt.at (18:00 bis 20:00 Uhr)


Hilfesangebote

Gewaltinfo Bundeskanzleramt Österreich
www.gewaltinfo.at
Polizei
www.polizei.gv.at
Gewaltschutzzentrum Oberösterreich
www.gewaltschutzzentrum.at/oberoesterreich/
Frauenhelpline
www.frauenhelpline.at
Männernotruf
www.maennernotruf.at
Männerinfo Krisenhelpline
www.maennerinfo.at
Opfernotruf
www.opfer-notruf.at
Rat auf Draht für Kinder- und Jugendliche
www.rataufdraht.at
Weißer Ring Verbrechensopferhilfe
www.weisser-ring.at
Die Möwe für Kinder- und Jugendliche
www.die-moewe.at
Gewalt ist nie ok! für Kinder- und Jugendliche
gewalt-ist-nie-ok.at



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