Brand
Großeinsatz: Neun Feuerwehren bei Dachstuhlbrand bei einem Wohnhaus in Laakirchen im Einsatz
Neun Feuerwehren standen Dienstagnachmittag bei einem Dachstuhlbrand bei einem Wohnhaus in Laakirchen (Bezirk Gmunden) im Einsatz.

Neun Feuerwehren standen Dienstagnachmittag bei einem Dachstuhlbrand bei einem Wohnhaus in Laakirchen (Bezirk Gmunden) im Einsatz.
Matthias Lauber
Lokalredaktion
24.03.2026, 14:50 Uhr
aktualisiert
25.03.2026, 08:47 Uhr
Lesezeit: 5 Minuten
Laakirchen. Neun Feuerwehren standen Dienstagnachmittag bei einem Dachstuhlbrand bei einem Wohnhaus in Laakirchen (Bezirk Gmunden) im Einsatz.
Die Einsatzkräfte wurden Dienstagmittag mit dem Einsatzbegriff "Brand im Dachbereich" zu einem Wohngebäude in der Ortschaft Rahstorf alarmiert. Direkt neben dem dortigen Feuerwehrhaus war bereits das Brandgeschehen im Dachbereich eines Wohnhauses zu sehen. Ein Großaufgebot von neun umliegenden Feuerwehren stand in der Folge bei den Löscharbeiten im Einsatz. Die Einsatzkräfte verwendeten unter anderem auch ein Bohrlöschgerät, das Schindeldach musste dennoch an mehreren Stellen geöffnet werden, um den Brand letztlich endgültig unter Kontrolle zu bringen. Der Rettungsdienst war ebenso am Einsatzort, wie Polizei samt Brandermittler und Techniker des Energieversorgers. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache in die Wege geleitet.
Wenige Minuten nach dem Alarm wurden die Einsatzkräfte zu einem Brandmeldealarm bei einem Unternehmen alarmiert, auch dort stellte sich rasch heraus, dass es tatsächlich brannte.
"Insgesamt neun Feuerwehren wurden am 24. März 2026 gegen 12:40 Uhr zu einem Brand im Dachbereich eines Mehrfamilienhauses in Laakirchen alarmiert. Der Brand wurde durch einen Nachbarn entdeckt, der umgehend die Einsatzkräfte verständigte. Auch die Bewohner des Hauses wurden rechtzeitig verständigt und konnten sich selbstständig in Sicherheit bringen. Beim Eintreffen der Feuerwehren stand der Dachbereich des Gebäudes bereits in Brand. Durch das rasche und koordinierte Eingreifen konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der Bauweise des Dachstuhls als anspruchsvoll, konnten jedoch erfolgreich abgeschlossen werden. Bei der durchgeführten Brandursachenermittlung wurde festgestellt, dass ein glimmender Partikel aus der holzbefeuerten Zentralheizung in die Holzdachschindeln gelangte. Daraus entwickelte sich zunächst ein unbemerkter Glimmbrand, der sich zu einem ausgedehnten Brand im Dachbereich ausbreitete. Der Schaden liegt im sechsstelligen Eurobereich."
Polizei Oberösterreich
Presseaussendung
"Die Feuerwehr musste um 12:40 Uhr zu einem Dachstuhlbrand in Rahstorf ausrücken. Der Wohnhausbrand entwickelte sich zu einem Großeinsatz mit insgesamt neun eingesetzten Feuerwehren. Nur durch das Öffnen der Dachkonstruktion unter schwierigsten Bedingungen, unter Einsatz von schwerem Atemschutz und zwei Hubrettungsgeräten, konnte der Brand schlussendlich unter Kontrolle gebracht werden."
Feuerwehr Laakirchen
Presseaussendung
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