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vom 11.02.2026 15:51
Urteil
Urteil: Prozess gegen 23-Jährige um Mordversuch endet mit bedingter Haftstrafe und Auflagen
Eine 23-jährige Frau musste sich am Montag wegen eines mutmaßlichen Mordversuchs vor dem Landesgericht Wels verantworten. Vom Mordversuch wurde die Angeklagte letzlich freigesprochen.
Wels/Gmunden. Eine 23-jährige Frau musste sich am Montag wegen eines mutmaßlichen Mordversuchs vor dem Landesgericht Wels verantworten. Vom Mordversuch wurde die Angeklagte letzlich freigesprochen.
Wie mehrere Medien berichten, wurde der 23-jährigen Frau vorgeworfen, dass sie am 19. September 2025 am Bahnhof in Gmunden offenbar vorgehabt hatte, jemanden zu erstechen. Zu der Tat ist es dann aber nicht gekommen. Die Frau wurde festgenommen, ein Messer sichergestellt. Die Angeklagte leide an einer psychischen Erkrankung, sie gab demzufolge an, Stimmen gehört zu haben. Die Angeklagte wurde dann im Prozess aber nicht wegen versuchten Mordes, sondern wegen gefährlicher Drohung zu einer bedingten Haftstrafe von sechs Monaten schuldig gesprochen, sie muss sich in eine Therapie begeben und ihr wurde ein Bewährungshelfer für die Dauer von drei Jahren auferlegt.