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Turmkreuzsteckung Marienkirche
laumat.at/Matthias Lauber

Turmkreuzsteckung Marienkirche

Online seit 13.09.2009

Wels.

Zahlreiche frühere Kirchenzugehörige feierten mit
"Viele sind es gewohnt, hier in der Marienkirche Sonntagsgottesdienst zu feiern, aber dennoch ist es schon lange aus," so begrüßte Stadtpfarrer GR Mag. Nikola Prskalo die anwesenden Gottesdienstbesucher. Es wurde ein Festgottesdienst gefeiert - ein Fest, welches nicht alle Tage stattfindet - eine Turmkreuzsteckung.

Auf das Kreuz schauen
Die Ansprache hielt Prskalo hinter dem neuen Turmkreuz, welches er sich zuvor in die Mitte der Marienkirche gestellt hatte. Darin unterstrich Nikola Prskalo, man solle auch auf das Turmkreuz schauen, es soll ein Zeichen dafür sein, dass Christus mit einem ist, dass man von Christus geliebt sei. "Wenn man in eine Kirche hineingeht, macht man ein Kreuzzeichen, genauso soll man auf das Kreuz am Turm schauen". Der Kirchenchor der Stadtpfarre gestaltete diesen Festgottesdienst musikalisch mit.

Großzügige Unterstützung
Schließlich bedankte sich Stadtpfarrer Prskalo bei allen, die bei der Renovierung der ehemaligen Vorstadtpfarrkirche mitgeholfen haben. Vorallem einer großzügigen Spenderin, welche anonym bleiben wollte, wurde gedankt, sie hat die Renovierung erst möglich gemacht. Leider ist diese Frau mittlerweile verstorben, aber wir sind uns sicher, dass sie die Turmkreuzsteckung von oben mitgefeiert hat.

Späktakuläre Turmkreuzsteckung
Nach dem Gottesdienst versammelten sich die Festgäste, darunter auch Dechant Johann Bräuer, vor der Marienkirche in der Herrengasse und warteten gespannt darauf, wie das Kreuz nach oben gezogen wird. Nach kurzen Vorbereitungsarbeiten begann dieser spannende Teil. Ohne Gerüst, nur mittels Seil gesichert wagte sich ein Handwerker auf das Dach des Turmes, sein Kollege seilte sich mit einem Pendelsitz hinauf und transportierte so das Kreuz nach oben. Nach rund 15 Minuten wurde das Turmkreuz montiert und nach einem alten Brauch der Handwerker stießen sie hoch über den Festgästen mit einem Glas Wein an, welches dann losgelassen wird und am Boden zersplittert.

Agape zum Ausklang
Nach der Feier konnte man noch bei einer Agape vor der Marienkirche verweilen.

Bilderstrecke

Foto: laumat.at/Matthias Lauber | FotoID: 2302

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von Matthias Lauber
am 13.09.2009 erstellt.