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vom 26.03.2026 09:35

Mordermittlungen

Mordalarm: Gefesselter Mann (49) tot in einer Wohnung in Linz-Innere Stadt aufgefunden

In Linz ist am frühen Nachmittag die Leiche eines 49-jährigen Mannes in einer Wohnung aufgefunden worden. Die Polizei spricht vom Verdacht eines Tötungsdeliktes.

Mordalarm: Gefesselter Mann (49) tot in einer Wohnung in Linz-Innere Stadt aufgefunden
laumat/Matthias Lauber
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Medien

Matthias Lauber
Lokalredaktion

19.01.2026, 19:39 Uhr
aktualisiert
26.01.2026, 15:12 Uhr


Lesezeit: 4 Minuten

Linz. In Linz ist am frühen Nachmittag die Leiche eines 49-jährigen Mannes in einer Wohnung aufgefunden worden. Die Polizei spricht vom Verdacht eines Tötungsdeliktes. Die Einsatzkräfte sollen am frühen Nachmittag gerufen worden sein. Gegen 20:00 Uhr waren die Spurensicherungsmaßnahmen vor Ort offenbar bereits beendet.

"Zu einem mutmaßlichen Tötungsdelikt kam es am 19. Jänner 2026 im Stadtgebiet von Linz. Ein 49-Jähriger aus Linz wurde am frühen Nachmittag von einem Verwandten leblos in seiner Wohnung aufgefunden. Der Mann hatte mehrere Verletzungen am ganzen Körper. Außerdem war er gefesselt. Von einer Täterschaft fehlt bislang jede Spur. Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt Oberösterreich übernommen."

Polizei Oberösterreich
Presseaussendung
Zeugenaufruf
"Nach einer durch die Staatsanwaltschaft Linz angeordneten Obduktion steht als Todesursache eine stumpfe Gewalteinwirkung gegen den Kopf des Opfers fest. Der 49-Jährige dürfte demnach im Laufe des vergangenen Wochenendes zu Tode gekommen sein. Sollte jemand in diesem Zeitraum in der Harrachstraße in Linz etwas Ungewöhnliches wahrgenommen haben wird darum gebeten, sich mit dem Landeskriminalamt Oberösterreich unter +43(0)59133 403333 in Verbindung zu setzen. Derartige Hinweise können auch bei jeder Polizeiinspektion abgegeben werden. Diese können auch anonym abgegeben werden."

Polizei Oberösterreich
Presseaussendung
Nachtragsmeldung
"Aufgrund der Tatortsituation und der Spurenlage ist von einer sorgfältig geplanten Tat auszugehen, welche mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Nacht von 17. auf 18. Jänner 2026 verübt wurde. Der Bruder des Opfers fand die Leiche des 49-jährigen Opfers am frühen Nachmittag des 19. Jänner 2026 am Fußboden des Badezimmers liegend. Er informierte sofort die Polizei. Das Opfer wies am gesamten Körper Hämatome auf und war an Beinen und Händen gefesselt. Einbruchsspuren konnten keine festgestellt werden. Nachdem sofort klar war, dass es sich um ein Gewaltverbrechen handelte, hat das Landeskriminalamt die Ermittlungen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Linz übernommen. Am Tatort wurde eine Vielzahl von Spuren gesichert. Die Auswertung derselben ist derzeit noch im Gange. Selbstverständlich wurde auch im Umfeld des Tatorts nach Hinweisen gesucht, dazu gehören auch das Finden und Auswerten unterschiedlicher Überwachungskameras und die Befragung von Bewohnern und Geschäftsleuten rundum die Wohnung des Opfers. Zudem wurde die Bevölkerung aufgerufen, die Ermittlungen mit Hinweisen zu unterstützen. Einige Hinweise unterschiedlicher Relevanz gingen bei der Polizei ein. Einer dieser Hinweise betrifft eine Pizzalieferung an das Opfer am 17. Jänner 2026 gegen 22:00 Uhr. Das Privatleben und das persönliche Umfeld des Opfers wurden durchleuchtet und sind noch immer Gegenstand intensiver polizeilicher Recherchen. Im Zuge der Spurensicherung wurden Suchtmittel in einem Ausmaß sichergestellt, welches mit einem Eigenkonsum des Opfers nicht in Einklang zu bringen ist. Verbindungen zum Drogenmilieu, aber auch Verbindungen in die Rotlichtszene, scheinen aufgrund bisheriger Erkenntnisse evident. Es wird zudem bestätigt, dass der Vater des Mordopfers am 24. Jänner 2026 zu Hause verstorben ist. Es gibt keine Anzeichen auf Fremdverschulden. Um dennoch jeden Zweifel auszuschließen, hat die Staatsanwaltschaft Linz eine Obduktion zur Feststellung der Todesursache angeordnet."

Polizei Oberösterreich
Presseaussendung


Video

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Links
Bericht auf nachrichten.at
Bericht auf ooe.orf.at
Bericht der KronenZeitung


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Anmerkung zur Berichterstattung über Gewalttaten

Solltest du selbst von Gewalt betroffen sein, oder bemerkt haben, dass du selbst gewalttätig bist, lass dir bitte umgehend helfen!
Folgend findest du Notrufnummern, Chatmöglichkeiten und Webseiten, wo falls notwendig auch rund um die Uhr Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, die dir gerne helfen, beziehungsweise dir Hilfe zukommen lassen, zu finden sind.


Notrufnummern

Polizei
133
Gewaltschutzzentrum Oberösterreich
+43 732 607760
Frauenhelpline
+43 800 222 555
Männernotruf
+43 800 246 247
Männerinfo Krisenhelpline
+43 800 400 777
Opfernotruf
+43 800 112 112 (werktags, 08:00 bis 20:00 Uhr)
Rat auf Draht für Kinder- und Jugendliche
147
Kindernotruf für Kinder
+43 800 567 567


Notrufnummer für Gehörlose

Polizei
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Helpchat

Halt der Gewalt für Frauen und Mädchen
https://www.haltdergewalt.at (18:00 bis 20:00 Uhr)


Hilfesangebote

Gewaltinfo Bundeskanzleramt Österreich
www.gewaltinfo.at
Polizei
www.polizei.gv.at
Gewaltschutzzentrum Oberösterreich
www.gewaltschutzzentrum.at/oberoesterreich/
Frauenhelpline
www.frauenhelpline.at
Männernotruf
www.maennernotruf.at
Männerinfo Krisenhelpline
www.maennerinfo.at
Opfernotruf
www.opfer-notruf.at
Rat auf Draht für Kinder- und Jugendliche
www.rataufdraht.at
Weißer Ring Verbrechensopferhilfe
www.weisser-ring.at
Die Möwe für Kinder- und Jugendliche
www.die-moewe.at
Gewalt ist nie ok! für Kinder- und Jugendliche
gewalt-ist-nie-ok.at



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