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vom 01.01.2026 16:17

Beschuldigter hatte Ansprache durch Polizei offenbar nicht verstanden

Cobra- und Polizeieinsatz: Größerer Einsatz in Wels-Neustadt nach Schüssen von Balkon

In Wels-Neustadt ist es am Silvesterabend offenbar zu einem größeren Cobra- und Polizeieinsatz gekommen, nachdem mit einer Schreckschusspistole herumgeschossen wurde.

Cobra- und Polizeieinsatz: Größerer Einsatz in Wels-Neustadt nach Schüssen von Balkon
laumat/Matthias Lauber

Medien

Matthias Lauber
Lokalredaktion

Heute, 12:34 Uhr

Lesezeit: 2 Minuten

Wels. In Wels-Neustadt ist es am Silvesterabend offenbar zu einem größeren Cobra- und Polizeieinsatz gekommen, nachdem mit einer Schreckschusspistole herumgeschossen wurde.

"Weil Personen mit einer Schreckschusswaffe vom Balkon aus Schüsse abgaben, kam es am 31. Dezember 2025 gegen 20:20 Uhr in Wels zu einem großen Polizeieinsatz. Während eine Polizeistreife im Bereich der Karpatenstraße mit der Pyrotechnikkontrolle von fünf Jugendlichen beschäftigt war, feuerte plötzlich eine männliche Person von einem Balkon im zweiten Stock mit einer täuschend echt aussehenden Schreckschusspistole mehrmals auf das gegenüberliegende Gebäude. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich mehrere Personen auf der Straße in unmittelbarer Nähe. Da von einer Bedrohungslage auszugehen war, wurden sofort mehrere Polizeistreifen zusammengezogen. Auch das Einsatzkommando Cobra wurde beigezogen. Die Passanten wurden angewiesen, die Örtlichkeit zu verlassen. Zum Bewohner der betroffenen Wohnung konnte telefonisch kein Kontakt hergestellt werden. Kurz vor 21:00 Uhr betraten zwei Männer und zwei Frauen abermals den Balkon. Die lautstarke Ansprache durch die Polizisten ignorierten die Personen jedoch. Einer der Männer feuerte stattdessen abermals mit der Schreckschusspistole in die Luft und die Personen gingen zurück in die Wohnung. Gegen 21:20 Uhr hob der Bewohner schließlich bei seinem Telefon ab und öffnete den Beamten des Einsatzkommando Cobra die Tür. In der Wohnung wurden zwei Schreckschusspistolen und dazugehörige Munition sichergestellt. Beim Schützen handelte es sich um den Bewohner der Wohnung, einen 31-jährigen Slowenen. Er gab gegenüber den Beamten an, dass er der deutschen Sprache nicht ausreichend mächtig sei und deshalb die Ansprache nicht verstanden habe. Er wird angezeigt und ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen."

Polizei Oberösterreich
Presseaussendung




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Kurzmeldung | 01.01.2026
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