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"Amarcord Wien" mischte Wels musikalisch auf
laumat.at/Matthias Lauber

"Amarcord Wien" mischte Wels musikalisch auf

Online seit 02.12.2010, aktualisiert am 24.02.2014 um 19:17 Uhr

Wels.

Am 02. Dezember 2010 gastierten die Musiker von "Amarcord Wien" in der Welser Pfarrkirche St. Josef und führten die Zuhörerinnen und Zuhörer durch die "Bilder einer Ausstellung", denn Modest Mussorgsky gestaltete seiner Suite zehn Bilder des Architekten Viktor Hartmann musikalisch, gegliedert durch die viermal wiederkehrende "Promenade", die den Betrachter beim Gang durch die Ausstellung zeigt. Die "Promenade" steht auch am Anfang der "Bilder einer Ausstellung", bei den Wiederholungen weist sie jedes Mal einen anderen Charakter auf, der sich aus der veränderten Stimmung durch die vorangehende Bildbetrachtung erklärt. Den Abschluss des Werkes bildet Hartmanns Zeichnung des "Großen Tores von Kiew", einem Architekturentwurf eines Tores im altrussischen Stil mit einer Kuppel in Form eines slawischen Helms. Die Basis dieses monumentalen Schlussgemäldes ist die "Promenade", die mit zusätzlichem motivischen Material (Choral der russischen Liturgie, Glöckengeläut) angereichert wird und im letzten Bild der Suite die Größe eines Opernfinales verleiht.

Die vier Musiker, Sebastian Gürtler (Geige), Michael Williams (Cello), Gerhard Muthspiel (Bass) und Tommaso Huber (Akkordeon), erregen seit Jahren das Interesse des Publikums, was sich auch bei diesem Konzert, veranstaltet vom katholischen Bildungswerk der Pfarre Wels St. Josef, deutlich zeigte. Nach dem Konzert waren alle Besucher noch am Kirchenplatz eingeladen, den Abend bei zwei wärmenden Feuerstellen ausklingen zu lassen.

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Foto: laumat.at/Matthias Lauber | FotoID: 5742

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von Matthias Lauber
am 02.12.2010 erstellt,
am 24.02.2014 um 19:17 zuletzt aktualisiert.