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vom 14.08.2026 22:44

Kurzmeldung

Mögliche Quelle nach Häufung von Legionellen-Erkrankungen in Linz identifiziert

Nach einem gehäuften Auftreten von Legionellen-Erkrankungen wurde nun eine mögliche erste Quelle identifiziert.

Matthias Lauber
Lokalredaktion

Heute, 20:03 Uhr

Lesezeit
2 Minuten

Linz. Nach einem gehäuften Auftreten von Legionellen-Erkrankungen wurde nun eine mögliche erste Quelle identifiziert.

"Die Häufung an Fällen von schwerer Lungenentzündung durch Legionellen im Raum Linz umfasst aktuell 22 Fälle. Damit sind in der letzten Woche weitere fünf Fälle hinzugekommen, welche entweder in Linz wohnhaft sind oder sich hier während des Ansteckungszeitraums aufgehalten haben. Die zuständigen Behörden sind intensiv mit der Suche nach Infektionsquellen beschäftigt. Nach umfangreichen Erhebungen und Analysen zu den möglichen Ansteckungsorten der Erkrankten sowie der Gewinnung von über 100 Proben verschiedenster möglicher Infektionsquellen liegen den zuständigen Behörden nun die ersten auffälligen mikrobiologischen Gutachten vor. In Kühltürmen eines Unternehmens im Bereich der Wiener Straße konnte bei Analysen der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit eine starke Verkeimung mit Legionellen nachgewiesen werden. Die Stadt Linz als zuständige Behörde veranlasste in der betroffenen Anlage umgehend die Einleitung von Maßnahmen, welche eine Verbreitung der Erreger verhindern und einen sicheren Betrieb der Anlage gewährleisten sollen. Die in den Kühltürmen nachgewiesenen Legionellen können beim Menschen zu einer schwer verlaufenden Lungenentzündung, der Legionärskrankheit, führen. Ob es sich dabei aber tatsächlich um den Legionellenstamm handelt, der zu den Erkrankungen in Linz geführt hat, müssen weiterführende Untersuchungen zeigen, bei denen das Erbgut der Krankheitserreger verglichen wird. Der Nachweis einer engen genetischen Verwandtschaft zwischen den aus erkrankten Personen isolierten Stämmen und den Stämmen aus einer potenziellen Infektionsquelle wäre ein deutlicher Hinweis auf einen Zusammenhang zwischen dieser Quelle und den Erkrankungen. Zum jetzigen Zeitpunkt kann nicht ausgeschlossen werden, dass andere oder weitere Quellen ursächlich für das aktuelle Infektionsgeschehen sind. Die zuständigen Behörden führen daher die Ermittlungen und Untersuchungen weiterhin intensiv fort."

Land Oberösterreich
Presseaussendung


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