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vom 09.08.2026 14:07

Kurzmeldung

Vier Wanderer mittels Polizeihubschrauber vom Traunstein gerettet

Vier Wanderer konnten am Samstagabend knapp vor Einbruch der Dunkelheit mit dem Polizeihubschrauber vom Traunstein gerettet werden.

Matthias Lauber
Lokalredaktion

Heute, 12:04 Uhr

Lesezeit
2 Minuten

Gmunden. Vier Wanderer konnten am Samstagabend knapp vor Einbruch der Dunkelheit mit dem Polizeihubschrauber vom Traunstein gerettet werden.

"Vier tschechische Bergsteiger ließen sich gestern Nachmittag am Traunstein von einer Handy-App fälschlicherweise zum Abstieg über den unmarkierten Zierlersteig verleiten. Nachdem der Traunsee-Klettersteig für sie zu schwer war, kehrten sie um und wollten am schnellsten Weg wieder zurück ins Tal. Dabei wurde ihnen von der App der Track durch die Zierlerschlucht angezeigt, welchen sie nachgingen. Auf einer Seehöhe von etwa 1.250 Metern verstiegen sich die Vier aber schließlich gegen 19:45 Uhr und konnten weder vor noch zurück. In letzter Minute vor Einbruch der Dunkelheit konnten alle vier Personen unverletzt durch den Polizeihubschrauber per Tau ins Tal geflogen werden."

Bergrettung Gmunden
via Facebook
"Am Morgen des 08. August 2026 stiegen vier tschechische Staatsangehörige, ein 22-Jähriger und ein 27-Jähriger sowie zwei 22-jährige Frauen, über den Naturfeundesteig zur Gmundnerhütte am Traunstein auf. Die Gruppe beabsichtigte den Traunsee-Klettersteig zu begehen. Die Tourenplanung führte sie über eine App durch. Die Bergsteiger stiegen deshalb gegen Mittag über den Hernlersteig zum Einstieg des Traunsee-Kletterseigs ab. Am Einstieg bemerkten sie, dass es sich dabei um einen für die Gruppe zu anspruchsvollen Klettersteig handelt, weshalb sie über den Hernlersteig wieder in Richtung Gmundnerhütte aufstiegen. Auf der App sahen sie den unmarkierten Zierlersteig, welcher knapp unterhalb der Gmundnerhütte auf den Hernlersteig trifft. Die Gruppe beabsichtigte über den unmarkierten Zierlersteig ins Tal abzusteigen. In einer Seehöhe von 1.249 Metern verstiegen sich die Bergsteiger und kamen nicht mehr weiter. Zudem klagten die zwei Frauen bereits über Erschöpfungszustände. Aufgrund dieser Situation setzte der 22-Jährige gegen 19:50 Uhr den Notruf ab. Die Flugpolizei rückte an und konnte die vier retten und am Tau ins Tal fliegen."

Polizei Oberösterreich
Presseaussendung


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