Platzverbot verfügt
Kriegsrelikten im Nussensee entdeckt
In Nussensee im Gemeindegebiet von Bad Ischl (Bezirk Gmunden) wurde eine größere Menge an Kriegsrelikten aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.

In Nussensee im Gemeindegebiet von Bad Ischl (Bezirk Gmunden) wurde eine größere Menge an Kriegsrelikten aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.
Matthias Lauber
Lokalredaktion
Heute, 17:25 Uhr
Lesezeit
2 Minuten
Bad Ischl. In Nussensee im Gemeindegebiet von Bad Ischl (Bezirk Gmunden) wurde eine größere Menge an Kriegsrelikten aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Seitens der Behörde wurde ein Platzverbot erlassen.
"Nach dem Fund von Kriegsrelikten am derzeit ausgetrockneten Nussensee im Gemeindegebiet von Bad Ischl verständigte ein 35-Jähriger aus dem Bezirk Gmunden am Abend des 25. Juli 2026 die Polizei. Bei den Kriegsrelikten handelte es sich um Zugzünder aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Bezirkshauptmannschaft Gmunden verfügte ein Platzverbot und der Entminungsdienst des Österreichischen Bundesheeres wurde in Kenntnis gesetzt. Am Vormittag des 26. Juli 2026 wurde mit der Räumung begonnen. Während der Bergungsarbeiten erhielten die Beamten einen Hinweis über weitere auffällige Gegenstände entlang des Uferbereiches, weshalb der Suchradius erweitert werden musste. Im Zuge der ausgedehnten Such- beziehungsweise Räumungsaktion konnten insgesamt zirka 200 Kilogramm Munitions-, Zünd- und Sprengmaterial sichergestellt werden. Außerdem wurden auch zwei Stück Ein-Kilogramm-TNT-Sprengsätze freigelegt und durch den Entminungsdienst gesichert. Die gesicherten Gegenstände wurden vom Entminungsdienst nach Abschluss der Räumungsarbeiten abtransportiert. Aufgrund der hohen Gefährdungslage durch die aufgefundenen Kriegsrelikte für Touristen, Badegäste und Anrainer weitete die Bezirkshauptmannschaft das Platzverbot auf den gesamten Uferbereich, sowie den angrenzenden Wanderweg rund um den Nussensee aus."
Polizei Oberösterreich
Presseaussendung
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