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vom 15.05.2026 07:26

Kurzmeldung

Wohnungsbrand: Verdacht auf Sprengstoff in einem Mehrparteienwohnhaus in Linz-Franckviertel

In Linz-Franckviertel ist es am späten Mittwochvormittag zu einem Wohnungsbrand gekommen, bei dem der Verdacht bestand, dass in der betroffenen Wohnung Sprengstoff gelagert hätte sein können.

Matthias Lauber
Lokalredaktion

06.05.2026, 16:25 Uhr
aktualisiert
21:32 Uhr


Lesezeit
2 Minuten

Linz. In Linz-Franckviertel ist es am späten Mittwochvormittag zu einem Wohnungsbrand gekommen, bei dem der Verdacht bestand, dass in der betroffenen Wohnung Sprengstoff gelagert hätte sein können.

"Die Berufsfeuerwehr wurde kurz vor Mittag zu einem Wohnungsbrand alarmiert. Beim Eintreffen waren bereits Flammen erkennbar. Es wurde ein weiteres Hubrettungsgerät dazu alarmiert, um einen umfassenden Löschangriff sicherzustellen. Ein Bewohner konnte sich auf das Dach retten und wurde mittels Drehleiter von dort in Sicherheit gebracht. Der Mann gab an, dass in seiner Wohnung Munition und Handgranaten gelagert sind, weshalb auf einen Innangriff vorerst verzichtet werden musste und die Löscharbeiten so gut wie möglich von außen durchgeführt wurden. Nachdem der Brand unter Kontrolle gebracht wurde, konnte die Wohnung vom Entschärfungsdienst der Polizei durchsucht werden. Glücklicherweise konnte keine Munition oder andere Gegenstände gefunden werden. Damit werden die Nachlöscharbeiten fortgesetzt. Die Dachkonstruktion wird großflächig geöffnet. Mit einem Ende des Einsatzes ist am späten Nachmittag zu rechnen. Die gerettete Person und eine weitere Person wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung dem Rettungsdienst übergeben."

Berufsfeuerwehr Linz
Presseaussendung
"Zu einem Wohnungsbrand in einer Dachgeschoßwohnung kam es aus bislang unbekannter Ursache am 06. Mai 2026 gegen 11:40 Uhr im Stadtgebiet von Linz. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Wohnung bereits in Vollbrand. Der 63-jährige Wohnungsmieter rettete sich anschließend über ein Dachfenster auf das Dach. Da der 63-Jährige nach seiner Rettung angab, dass sich in seiner Wohnung zwei Handgranaten befinden würden, konnte der Brand vorerst nur von außen bekämpft werden. Die Wohnung und das Kellerabteil wurden von fachkundigen Organen durchsucht, wobei keine verdächtigen Gegenstände aufgefunden werden konnten. Die vollständige Brandbekämpfung konnte somit durchgeführt werden. Der 63-Jährige wurde aufgrund einer Rauchgasvergiftung in das Krankenhaus eingeliefert. Ein 22-jähriger Zeuge, welcher versuchte den Brand zu löschen, erlitt ebenfalls eine Rauchgasvergiftung. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen."

Polizei Oberösterreich
Presseaussendung

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