Kurzmeldung
Band gestoppt: Mehrere Übertretungen bei Roadtrip beschäftigte Polizei
Ein überladenes Campingmobil einer Band hat am Freitag die Einsatzkräfte der Autobahnpolizei beschäftigt. Der Lenker war offenbar beeinträchtigt.

Ein überladenes Campingmobil einer Band hat am Freitag die Einsatzkräfte der Autobahnpolizei beschäftigt. Der Lenker war offenbar beeinträchtigt.
Matthias Lauber
Lokalredaktion
10.10.2025, 19:36 Uhr
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2 Minuten
Aistersheim/Ansfelden. Ein überladenes Campingmobil einer Band hat am Freitag die Einsatzkräfte der Autobahnpolizei beschäftigt. Der Lenker war offenbar beeinträchtigt.
"Wegen mehrerer Delikte wurde ein 32-jähriger US-Amerikaner am 10. Oktober 2025 um 09:20 Uhr von Polizisten der Autobahnpolizei beanstandet. Nach der Bezahlung einer Sicherheitsleistung konnte seine Band ihre Tournee fortsetzen. Im Bereich von Ansfelden wurden die Beamten auf ein Campingmobil aufmerksam, das augenscheinlich überladen war. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 32-jährige Lenker und seine fünf ebenfalls amerikanischen Bandkollegen auf einer Tournee durch Europa waren. Die Bandkollegen lagen zum Zeitpunkt der Kontrolle in Betten und hatten nicht wie vorgesehen auf Sitzplätzen Platz genommen. Außerdem stellten die Polizisten eine Überladung von neun Prozent fest. Der 32-Jährige selbst wies deutliche Symptome einer Beeinträchtigung auf. Nachdem er Urin- und Speicheltests verweigerte, wurde der Mann zur klinischen Untersuchung aufgefordert. Die Band verhielt sich zunehmend aggressiver und nach einer längeren Diskussion erfolgte die Untersuchung bei der Autobahnpolizei Haid. Dort wurde die Fahruntauglichkeit wegen Übermüdung und Suchtgift-Beeinträchtigung festgestellt. Der 32-Jährige verließ daraufhin fluchtartig die Dienststelle, lief zum Campingmobil und fuhr mit seinen Freunden los, obwohl ihm die Polizisten dies zuvor untersagt hatten. Seine Fahrzeugdokumente beließ er in der Polizeiinspektion. Auf der A8 Innkreisautobahn bei Aistersheim gelang es einer Streife der Autobahnpolizei den Wagen erneut anzuhalten. Am Steuer saß mittlerweile ein anderer Bandkollege. Nach der Bezahlung einer Sicherheitsleistung in der Höhe von Euro 2.000,- durften die Amerikaner ihre Tournee fortsetzen."
Polizei Oberösterreich
Presseaussendung
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