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Kurzmeldung

Vorsicht vor "modernen Heiratsschwindlern"

Vorsicht vor "modernen Heiratsschwindlern"

Online seit 07.07.2020 um 09:10 Uhr

Linz-Land/Urfahr-Umgebung.

Wiederum wurden zwei Frauen Opfer von modernen Heiratsschwindlern, wobei sich die Täter jeweils durch Vortäuschung von Liebe Geld in der Höhe von mehreren Tausend Euro erschlichen haben. Eine 58-Jährige aus dem Bezirk Linz-Land lernte über eine Dating-App einen Mann kennen, der sich als "Jurgen Shorn" ausgab und der Frau im Zuge ihrer Konversation durch Vortäuschen von Liebe im Zeitraum September 2019 bis Anfang März 2020 mehrere Tausend Euro herauslockte, die die Frau in mehreren Teiltransaktionen auf ein Konto überwies. Der Täter schrieb und sprach französisch und gab an, das Geld für Behörden, Flüge, Hotel, etc. zu benötigen. Bei dem Foto, das der Täter der Frau schickte, handelte es sich um einen italienischen Schauspieler. Am 05. Juni 2020 kontaktierte ein ebenfalls unbekannter Täter eine 41-Jährige aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung und gab sich als Angehöriger des US-Militärs in Notlage aus. Er gab an, ein Militärarzt zu sein, der unbedingt von einem gefährlichen Einsatz aus Syrien zurückkehren möchte. Da er keinen Zugriff auf sein Konto habe, überzeugte er das Opfer, Überweisungen in Höhe von insgesamt mehreren Tausend Euro an verschiedenste Konten (italienische Konten und ein österreichisches Konto) zu tätigen. Nachdem die Forderungen nicht aufhörten, wurde das Opfer misstrauisch und zeigte den Sachverhalt schließlich bei der Polizei an, warnt die Polizei.



von Matthias Lauber
am 07.07.2020 um 09:10 Uhr erstellt,
am 07.07.2020 um 09:10 Uhr veröffentlicht.


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