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Kurzmeldung

Nach Kindesentziehung alle vier Kinder wieder bei der Mutter

Nach Kindesentziehung alle vier Kinder wieder bei der Mutter

Online seit 14.11.2016 um 09:29 Uhr

Österreich/Pakistan.

Nach intensiven Ermittlungen, gemeinsam mit der österreichischen Botschaft in Pakistan wurde bekannt, dass ein 57-jähriger Österreicher mit seinen vier Kindern am Flughafen Wien-Schwechat nach Österreich einreisen wollte.
Der Mann war seit dem 20. November 2010 wegen vierfacher Kindesentziehung flüchtig und war international zur Festnahme ausgeschrieben. Von den Beamten des Landeskriminalamtes wurde der Beschuldigte, gemeinsam mit seinen vier minderjährigen Kindern, im Alter neun, elf, 13 und 14 Jahren, unmittelbar nach der Einreise angehalten. Die Beamten nahmen den 57-Jährigen sofort fest. Die Kinder wurden sogleich der Jugendwohlfahrt Vöcklabruck zur vorübergehenden Unterbringung in einem Krisenzentrum übergeben. Die Kindesmutter, eine 45-jährige Frau aus dem Bezirk Vöcklabruck, wurde ebenfalls sofort verständigt. Im Zuge der Erstbefragung gab der Beschuldigte an, den Grund der Kindesentziehung erst vor Gericht und im Beisein seines Rechtsanwaltes vorbringen zu wollen.
Zur Flucht befragt gab er an, einen Fluchthelfer aus Wien kontaktiert zu haben, der ihm zum Preis von 10.000 Euro, fünf gefälschte polnische Reisepässe besorgt habe. Weiters sei im ihm zugesichert worden, ihn und seine Kinder über verschiedene Kontaktpersonen bis zur iranischen Grenze zu bringen. Über Ungarn, Rumänien, die Türkei und den Iran sei er nach Pakistan gereist, wo er mit den Kindern bis ca. Sommer 2016 gelebt habe. Das letzte halbe Jahr habe er mit seinen Kindern in Pakistan gelebt. Den Lebensunterhalt habe er durch die Tätigkeit als Automechaniker bestritten. Bereits vor einigen Monaten habe er sich dazu entschlossen, nach Österreich zurückzukehren, weil die Gesundheitsversorgung und die Zukunftschancen für die Kinder in Österreich bedeutend besser seien als in Pakistan. Außerdem habe er, aufgrund der politischen Situation in Pakistan, um sein und das Leben seiner Kinder gefürchtet. Er wurde nach seiner Ersteinvernahme in die Justizanstalt Ried im Innkreis überstellt, berichtet die Polizei.







von Matthias Lauber
am 14.11.2016 um 09:29 Uhr erstellt.


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